Unser größter Sieg ist nicht niemals hinzufallen,
sondern immer wieder aufzustehen.
Konfuzius
Für diejenigen, die glauben,
ist kein Beweis nötig.
Für diejenigen, die nicht glauben,
ist kein Beweis möglich.
Stewart Case
Was vor uns liegt und was hinter uns liegt
ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns lebt.
Henry David Thoreau
Der Ursprungsgedanke dieser Seite war ein
"In Memoriam" für Adriana. Während ich Seite für
Seite gestaltet habe, nahm nicht nur der Umgang
mit der Technik einen flüssigeren Verlauf, sondern
das innere Bild, die Intention, erhielt eine neue
Bedeutung.
Woher wir kommen, wohin wir gehen - die Menschen,
die uns begegnen, prägen uns in fulminanter Weise.
Es ist unsere Entscheidung, ob wir in dieser
Tatsache ein Hindernis oder eine Möglichkeit
des persönlichen Wachstums sehen.
Wir definieren alles, was wir sind, über den Weg, den
wir gegangen sind und noch gehen werden.
Könnte es nicht vielmehr sein, dass wir schon sind,
wer wir sein können und unser Weg nur ein
Werkzeug zur Erkenntnis ist?
Es liegt allein im Auge des Betrachters, in allem einen
Sinn zu sehen, selbst dann, wenn er sich uns nicht sofort erschließen mag. Manchmal kommt die
Erkenntnis nach vielen Jahren, oft auch gar nicht.
Trotzdem hat alles seinen Platz und darauf dürfen
wir vertrauen. Der Weg der Erkenntnis ist mit vielen
Irrtümern gepflastert und - so wie ich glaube - ein
lebenslanger Prozeß.
Es ist mir nie wirklich gelungen den Menschen in
meiner näheren und auch weiteren Umgebung
verständlich zu machen, dass ein behindertes Kind
keine grausame Strafe ist.
Vielmehr ändert sich der Weg, der vorher vielleicht
sanft und sachte verlief - und plötzlich
steil bergauf in unerreichbare Höhen führt.
Wie ein Berg, der nicht nur den Weg sondern
auch die Sicht versperrt.
Dieser Berg trägt viele Namen:
Schock, Angst, Akzeptanz und Trauer um die
Zukunft, die man sich vorstellte und nun nicht
bekommt.
Hat man aber den Berg erklommen, so fällt plötzlich
ein Vorhang und die Dinge erhalten eine neue Dimension.
Vielleicht läßt sich hieraus
erklären, warum jemand, der diese Erfahrung nicht
gemacht hat, an eine Grenze des Verstehens stößt.
Meine Augen sehen nur mein kleines Kind,
- die Augen der anderen sehen zuerst ein Syndrom.
Ich widme dieses Kapitel des world wide web den Zwei- und Vierbeinern, die mein Leben in jedweder Art und Weise bereichern oder bereichert haben, die mich begleitet und gelehrt haben, mir meine und ihre Grenzen aufzeigten. Da einmal geknüpfte Freundschaften nicht mit einer lebenslangen Garantie einhergehen, haben sich die Lebenslinien mit dem einen oder anderen nach kurzer oder längerer Zeit wieder getrennt. Trotzdem hat jede Begegnung (auch oder gerade die der unangenehmen Art) eine Spur hinterlassen.
Edmond Locard formulierte es so:
"Zwischen zwei Objekten kann kein Kontakt vollzogen werden,
ohne dass wechselseitige Spuren hinterlassen werden."
Auch wenn er dieses Locard´sche Prinzip im Hinblick auf
seine wissenschaftlichen Forschungen bezog, so nehme ich mir die Freiheit es auf die Gesamtheit des Seins zu übertragen.
"Nichts, was in der Welt existiert, ist außerhalb von Dir. Suche in Dir selbst alles was Du sein willst."
Dschelal ed-Din Rumi
Ich lade den geneigten Leser ein, sich im
Gästebuch Gehör zu verschaffen!
Sabine