Unser größter Sieg ist nicht niemals hinzufallen,

sondern immer wieder aufzustehen.

 

Konfuzius

 

 

Wer immer tut, was er schon kann,

bleibt immer das, was er schon ist.

 

Henry Ford

 

 

Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.

Denn mit dem Maß, mit dem ihr meßt,

werdet ihr gemessen werden.

 

Matthäus, 7.1 ff.

 

Der Ursprungsgedanke dieser Seite war ein

"In Memoriam" für Adriana. Während ich Seite für

Seite gestaltet habe, nahm nicht nur der Umgang

mit der Technik einen flüssigeren Verlauf, sondern

das innere Bild, die Intention, erhielt eine neue

Bedeutung.

 

Woher wir kommen, wohin wir gehen - die Menschen,

die uns begegnen, prägen uns in fulminanter Weise.

Es ist unsere Entscheidung, ob wir in dieser

Tatsache ein Hindernis oder eine Möglichkeit

des persönlichen Wachstums sehen.

Wir definieren alles, was wir sind, über den Weg, den

wir gegangen sind und noch gehen werden.

Könnte es nicht vielmehr sein, dass wir schon sind,

wer wir sein können und unser Weg nur ein

Werkzeug zur Erkenntnis ist?

 

Es liegt allein im Auge des Betrachters, in allem einen Sinn zu sehen, selbst dann, wenn er sich uns nicht sofort erschließen mag. Manchmal kommt die Erkenntnis nach vielen Jahren, oft auch gar nicht. Trotzdem hat alles seinen Platz und darauf dürfen wir vertrauen. Der Weg der Erkenntnis ist mit vielen Irrtümern gepflastert und - so wie ich glaube - ein lebenslanger Prozeß.

Es ist mir nie wirklich gelungen den Menschen in meiner näheren und auch weiteren Umgebung verständlich zu machen, dass ein behindertes Kind keine grausame Strafe ist. Halt- und Hilflosigkeit,

und manchmal abgrundtiefe Angst

 sind zweifelsohne ein Wegbegleiter - aber da ist ein Kraft, die an Stärke nicht übertroffen werden kann:

 die grenzenlose Liebe zu dem Kind, für das man jeden Kampf aufnimmt. Vielleicht läßt sich hieraus erklären, warum jemand, der diese Erfahrung nicht gemacht hat, an eine Grenze des Verstehens stößt.

Meine Augen sehen nur mein kleines Kind, die Augen der  anderen sehen zuerst ein Syndrom.  

 

 

 

 

Ich widme dieses Kapitel des world wide web den Zwei- und Vierbeinern, die mein Leben in jedweder Art und Weise bereichern oder bereichert haben, die mich begleitet und gelehrt haben, mir meine und ihre Grenzen aufzeigten. Allen voran sind dies meine Kinder, mein stets geduldiger Mann, meine Familie und meine Freunde. Da einmal geknüpfte Freundschaften nicht mit einer lebenslangen Garantie einhergehen, haben sich die Lebenslinien mit dem einen oder anderen nach kurzer oder längerer Zeit wieder getrennt. Trotzdem hat jede Begegnung (auch oder gerade die der unangenehmen Art) eine Spur hinterlassen. Das Medium Internet ermöglicht dabei das eigentlich Unmögliche - Freunde, die ich zu meinen engsten Vertrauten zählen darf, wohnen viele tausend Kilometer weit weg, doch die Verbindung steht dank der technischen Möglichkeiten wie ein Fels in der Brandung. Außerdem habe ich alte Freunde und Schulkameraden wiedergefunden, die seit 30 Jahren aus meinem Leben verschwunden waren.

 

"Nichts, was in der Welt existiert, ist außerhalb von Dir. Suche in Dir selbst alles was Du sein willst."

 

Dschelal ed-Din Rumi

 

 

Ich lade den geneigten Leser ein, sich im

Gästebuch Gehör zu verschaffen!

 

Sabine

 

 

 

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