Ich träumte, ich hätte ein Gespräch

mit Gott.

"Komm herein!" sprach Gott.

"Du möchtest mir also Deine Fragen

stellen?"

"Wenn Du Zeit hast!" sagte ich.

Gott lächelte und sprach:" Meine Zeit

ist die Ewigkeit. Sie reicht aus, um

alles zu tun. Welche Fragen hast Du

auf dem Herzen?"

"Was überrascht Dich am meisten

bei den Menschen?"

 

Gott antwortete:

 

"Dass sie der Kindheit überdrüssig werden,

sich langweilen und es eilig haben, erwachsen

zu werden, um sich dann danach zu

sehnen, wieder Kind sein zu dürfen.

Dass sie ihre Gesundheit riskieren um

Geld zu verdienen, um dann ihr Geld

 auszugeben, um wieder gesund zu werden.

Dass sie ängstlich an die Zukunft denken,

darüber die Gegenwart vergessen, so dass

sie weder in der Gegenwart noch in

der Zukunft leben.

Dass sie leben, als würden sie niemals

sterben, um dann zu sterben, als

hätten sie nie gelebt".

 

Gott nahm meine Hand und wir schwiegen

für eine Weile. Dann fragte ich:

"Welche Lektionen dess Lebens möchtest Du

Deine Kinder lehren?"

 

Gott antwortete mit einem Lächeln:

 

 

"Dass man niemanden dazu bringen kann,

einen zu lieben, sondern zulassen darf,

geliebt zu werden.

Dass es wertvoller ist, wen man in seinem

Leben hat, und nicht was.

Dass es keinen Sinn macht, sich mit

anderen zu vergleichen, denn jeder wird

aufgrund seiner eigenen Leistung

bewertet, und nicht auf Basis der

Zugehörigkeit zu einer Gruppe.

  Dass ein reicher Mensch nicht das

Meiste besitzt, sondern das

Wenigste braucht.

Dass nur Sekunden nötig sind, einem

Menschen tiefe Wunden zuzufügen,

jedoch viele Jahre, sie zu heilen.

Dass Vergebung durch gelebtes

Vergeben geschieht.

Dass manche Menschen tief und innig

lieben, jedoch nicht wissen, wie sie

ihre Gefühle ausdrücken können.

Dass Geld alles kaufen kann,

außer Glück.

Dass zwei Menschen dasselbe betrachten

können und etwas völlig verschiedenes

sehen.

Dass ein wahrer Freund alles über einen

weiß, und einen trotzdem mag.

Dass es manchmal nicht genug ist,

wenn einem vergeben wird, sondern

dass man sich auch selbst vergeben muß".

 

 

Ich saß einfach da und genoß den Moment. Dann

dankte ich Gott für seine Zeit und für alles,

was er für mich und meine Familie getan

hat. Er lächelte und sprach:

"Jederzeit! Ich bin 24 Stunden am Tag hier.

Alles was Du tun mußt, ist nach mir

zu fragen und ich werde da sein."

 

 

Unbekannt

 

 

 

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