The best and most beautiful things in
the world cannot be seen or even touched.
They must be felt with the heart.
Die besten und wunderbarsten Dinge
der Welt können nicht gesehen oder
gar berührt werden. Man kann sie nur
mit dem Herzen fühlen.
Helen Keller
Das Leben ist schwächer als der Tod,
und der Tod ist schwächer als
die Liebe.
Khalil Gibran
Auch das ist Kunst, Gottesgabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich so viel Licht ins Herz zu tragen
das, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.
Johann Wolfgang von Goethe
Vielleicht ist es kein Weggehen,
sondern ein Zurückgehen.
Sind wir nicht unterwegs
mit ungenauem Ziel
und ungenauer Ankunftszeit,
mit Heimweh im Gepäck?
Wohin denn sollten wir gehen,
wenn nicht nach Hause zurück?
A. Steinwart
Da ist ein Land der Lebenden und
ein Land der Toten, und die Brücke
zwischen ihnen ist die Liebe -
das einzig Bleibende, der einzige Sinn.
Thornton Wilder
Der Tod ist kein Untergang,
sondern ein Übergang:
vom Erdenwanderweg
hinein in die Ewigkeit.
Cyprian von Karthargo
Es wird besser, sagen die andern,
es wird anders, sage ich,
denn der Schmerz hat sich gewandelt,
doch verläßt er mich nicht.
Es ist anders, sagen die andern,
es ist besser, sage ich,
denn das Leben ist jetzt klarer
und viel tiefer für mich.
Es wird leichter, sagen die andern,
es wird schwerer, sage ich,
denn im zweiten Jahr, mein Kind,
spricht niemand mehr über dich.
Es ist schwerer, sagen die andern,
es ist leichter, sage ich,
denn dieses Leben ist befristet,
ja, ich freue mich auf dich.
Anders, besser,
schwerer, leichter,
nichts ist, wie es vorher war
und doch geht das Leben weiter,
als ob eigentlich nichts geschah.
Du lebst dort ganz sicher weiter
anders, besser, leichter, schön!
Hast das Schwere schon bestanden,
ich kann dich im Licht nur sehen.
Du scheinst mit hinein ins Dunkel,
das mich so oft umgibt, mein Kind,
hilfst mir an das Licht zu glauben,
bis wir dann zusammen sind.
Unbekannt
Die Regenbogenstraße
Eines Tages gehe ich den selben Weg wie mein
Kind vor mir und überquere die Schwelle des
Lebens. Ich laufe über die Regenbogenstraße.
Am Ende dieser Straße sehe ich einen großen
Spielplatz und leuchtend bunte Farben, so wie
Kinder sie lieben. Auf der Wiese spielen die Kinder
vergnügt. Auf einmal springt ein Kind aus der
Gruppe heraus und kommt auf mich zu.
Es schaut mir tief in die Augen und ich erkenne
mein Kind. Es nimmt meine Hand und sagt
"Mama, ich habe auf Dich gewartet. Laß´uns
spielen." Wir tun all das, was uns auf der
anderen Seite verwehrt war. Es ist, als
wäre es niemals anders gewesen, alles Leid,
alle Schmerzen und die Tränen sind vergessen.
Der Kreis hat sich geschlossen und wir
sind nun wieder eins.
Unbekannt